Das Städtebauliche Projekt im WiSe19/20 ist mit einem Exkursions- und Workshopwochenende in das Semester gestartet! In diesem Semester dürfen die Studierenden für eine „Stadt der Zukunft“ eine eigene Vision entwicklen: jede Gruppe hat einen Teil des Grids um sich hier ihrer visionären Idee hinzugeben und am Ende werden alle Teile zu einer gesamten Stadt zusammengesetzt – es wird spannend!

In einem ersten Workshop am 24.10. haben sich die Teilnehmer*innen mit den einflussreichen Thesen von Jane Jacobs und Kevin Lynch auseinandergesetzt. Dabei diskutierten sie, wie bauliche Elemente der Stadt unterschiedlich auf uns Menschen wirken können und welche große Bedeutung eine Mannigfaltigkeit städtischer Funktionen auf Urbanität hat.

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Dieses Wissen um städtische Formen und Funktionen konnte gleich am nächsten Tag während einer Exkursion nach Berlin umgesetzt werden. Prof. Dr. Carlow empfing die Teilnehmer*innen bei den Stadtmodellen der Berliner Senatsverwaltug und führte durch die vielfältige Entwicklungsgeschichte der Stadt. Auf einem Stadtspaziergang vom Potsdamer Platz über den Alexanderplatz und nach Berlin Kreuzberg durchliefen die Teilnehmer*innen dann selbst die verschiedenen städtebaulichen Entwicklungsphasen der Stadt und begonnen ihre Fallstudie zu einem ausgewählten Ort in Berlin.

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Am letzten Tag wurde das gewonnene theoretische Wissen und die bewusste stadträumliche Erfahrung in zwei selbst gewählte Fallstudien angewendet. In zwei Stadtausschnitten zeigten Teilnehmer*innen, wie städtischer Raum baulich konstruiert und funktional organisiert werden kann.

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In den folgenden Schritten des Projektes werden die Erkenntnisse der Fallstudie zu eigenen städtebauliche Zielen formuliert und im eigenen Entwurf angewendet.